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Die Psychologie sexueller Leidenschaft

978-3-608961-09-6

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Taschenbuch

Autoren/Herausgeber: David Schnarch
Übersetzer: Maja Ueberle-Pfaff, Christoph Trunk
Weitere Mitwirkende: Jürg Willi
Ausgabe: 1., Aufl.

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10,99 € inkl. MwSt.

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Daten

Seiten 512
Erschienen: 01.02.2009 (24.09.2016)

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Infotext des Verlages:

'David Schnarch zeigt, dass Liebesbeziehungen zu einer Differenzierung des Selbst herausfordern. Man muss lernen, sich dem Partner gegenüber mit echten Gefühlen zu zeigen und in der Intimität bei sich selbst zu bleiben. Das ist eine sehr hohe Anforderung, deren Erfüllung oft schwierig und schmerzlich ist. Intimität und enge Bindung sind nach Schnarch nur möglich, wenn die Autonomie der Partner gesichert bleibt. Erst das eröffnet die Möglichkeit, die Beziehung auch sexuell spannungsgeladen und lebendig zu erhalten.' (Jürg Willi im Vorwort)

KOPFKINOCHECK-Rezension:

Wenn ein Autor seinem Namen wirklich keine Ehre macht, dann David Schnarch: ausgesprochen interessant, fundiert und hilfreich ist sein Werk, das 1997 in den USA erschien und jetzt schon in der 19. Auflage 2015 bei Piper lieferbar ist. KOPFKINOCHECK hat die im März 2016 aktuelle Ausgabe gelesen. Die neue Ausgabe von Klett-Cotta ist ab 24.09.2016 für 14,95€ im Handel! Wer vor dem 24.09.2016 bestellt, bekommt die Ausgabe aus dem Piper Verlag für 10,99€  - sofern noch lieferbar!

Schnarch ist klinischer Psychologe und gehört zu den führenden Sexualtherapeuten der USA. Er hat als einer der ersten Therapeuten die psychische und emotionale Komponente als Ursache für sexuelle Dysfunktion in den Fokus gerückt. Seine Prämisse: Sexuelle Intimität kann nur entstehen, wenn man in der Lage ist, sich dem Partner so zu zeigen, wie man ist.
So einfach es klingt, dahinter steckt oft eine Menge Arbeit an sich selbst, unter Einbeziehung der familiären Herkunft und Sozialisation. Die wenigsten unter uns sind soweit mit sich im Reinen, dass sie keine nennenswerten Probleme oder Beeinträchtigungen (mehr) an sich wahrnehmen, die Intimität und Offenheit gegenüber dem Partner verhindern könnten.
Schnarch zeigt auf 500 Seiten anhand vieler Beispiele aus seiner Praxis, welche Veränderung möglich ist, wenn man sich öffnet und seine eigene Einstellung zur Intimität reflektiert. Dabei geht er vorsichtig und rücksichtsvoll vor, urteilt nicht, sondern reflektiert, und sofern seine Bezeichnungen ins vermeintlich Vulgäre abzugleiten drohen, erläutert er seine Beweggründe – kurz, er ist ein äußerst mitfühlender, zugleich souveräner und weiser Therapeut, der großes Fachwissen auf ausführliche und verständliche Weise referiert.
Wer über den intellektuellen Ansatz zu mehr Selbstwahrnehmung und daraus resultierend zu mehr Intimität in der Partnerschaft finden will, ist mit diesem Buch bestens bedient. Möglicherweise schwindet aufgrund der Ausführlichkeit manchmal ein wenig die Leselust – aber in der Zwischenzeit kann dann die Seele an dem, was man schon verinnerlicht hat, wachsen. Wie Schnarch in seiner Einleitung schreibt: „Mein Ziel ist, Sie anzuregen, ‚an sich selbst festzuhalten‘ und Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zugleich nahe zu sein. Sie haben keine Zeit zu verlieren, aber ich hoffe, Sie werden mit sich selbst dennoch Geduld haben, denn unser inneres Wachstum verläuft äußerst langsam.“

Kommentare

Rang 
06.06.2016

Bisschen salbungsvoll,

der Herr Schnarch. Muss man mögen. Dann ist es ein tolles Buch.

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Die Psychologie sexueller Leidenschaft

Die Psychologie sexueller Leidenschaft

Taschenbuch

Autoren/Herausgeber: David Schnarch
Übersetzer: Maja Ueberle-Pfaff, Christoph Trunk
Weitere Mitwirkende: Jürg Willi
Ausgabe: 1., Aufl.